Einfach dranbleiben?! Mit diesen Tipps gelingt es leichter.

Gute Ideen, Träume und große Ziele haben viele Menschen. Warum aber gelingt es manchen, an ihren Zielen dranzubleiben und sie auch wirklich umzusetzen, während bei anderen viele Ziele nach der ersten Anfangseuphorie im Sande verlaufen und nur noch leblos vor sich hin vegetieren? Was macht den Unterschied aus?

 

Ein wichtiges Element, welches die erfolgreichen Zieleverwirklicher von den Menschen unterscheidet, die ihre Träume im Sande verlaufen lassen, ist der “Dranbleib-Faktor”.

 

Menschen mit dem Dranbleib-Faktor

  • haben ihr Ziel klar vor Augen
  • haben einen Plan
  • geben nicht auf, wenn sich Schwierigkeiten und Hindernisse einstellen
  • sind in der Lage, ihre Idee auch konkret in die Tat umzusetzen.

 

Der Dranbleib-Faktor ist dabei nichts, was man entweder hat oder nicht. Dranbleiben kann jeder lernen. Und es gibt hilfreiche Faktoren, die das Dranbleiben erleichtern.

 

Hier ein paar meiner besten Dranbleib-Tipps:

 

1.)  Überprüfe dein Ziel

Hinterfrage dich: Ist dein Ziel wirklich noch DEIN Ziel? Oder hat sich unterwegs etwas verändert? Oft genug tun wir Dinge mehr für andere als für uns selbst. Wenn dein Ziel für dich weder echten Sinn noch Spaß macht, dann kann es sein, dass es an der Zeit ist, ein Projekt auch einfach in Frieden loszulassen.

 

2.) Schaffe dir “optische Anker”

Visualisiere deine Ziele und schaffe dir “optische Anker” die dich wieder an dein Ziel erinnern. Bestimmt hast du schon einmal etwas von einem Visionboard gehört. Ein Visionboard ist eine große Collage, auf der du mit Hilfe von Bilder, Fotos, Zeitungsausschnitten und Zeichnungen deine Ziele visualisierst und zu Papier bringst. Dies hilft dir dabei, dein Ziel mit deinem Unterbewusstsein zu verbinden und dich in Zeiten, in denen du einen “Hänger” hast, daran zu erinnern, warum du all dies auf dich nimmst. Auch kleine Gegenstände, ich nenne sie “optische Anker”, können dich an dein Ziel erinnern. Das kann eine Murmel sein, ein schöner Stein, eine Tierfigur, … was immer du mit deinem Ziel verbindest. Mach dir deine Ziele sichtbar, so dass du sie immer – im wahrsten Sinne des Wortes – vor Augen hast.

Und noch ein extra-Tipp: Verändere deine optischen Anker in regelmäßigen Abständen. An alles Gleichbleibende gewöhnt sich unser Gehirn schnell und nimmt es dann nicht mehr so bewusst und intensiv wahr. Variiere also die Orte, an denen du deine optischen Anker platzierst oder tausche sie immer wieder einmal aus. So bleiben die Eindrücke für dich frisch und du wirst auf vielfältige Art an deine Ziele erinnert.

 

3.) Nutze die Kraft der “kleinsten minimalen Einheit”

Manche Projekte scheinen uns so groß, dass wir bei ihrem Anblick erstarren und gar nicht wissen, wo wir zuerst beginnen sollen. Da ist es hilfreich, das große Projekt in viele kleine Teilschritte herunterzubrechen. Brich dein großes Projekt auf kleine Mini-Schritte von nicht mehr als 10 Min. herunter. Jeder Schritt sollte nur so groß sein, dass er deinen inneren Widerstand nicht herausfordert und die Hemmschwelle, diesen Schritt zu gehen, so gering wie möglich ist. Mach dann nur diesen einen, kleinen Schritt. Durch das Tun kommt ganz oft der Schwung zurück.

 

4.) Belohne dich

Belohne dich, auch für kleine Schritte. Vor lauter rödeln, machen und tun verlieren wir oft aus dem Blick, was wir schon alles bereits geschafft haben. Nimm dir Zeit, auch die kleinen Schritte und Erfolgserlebnisse zu feiern. Gönn dir etwas Gutes und sei nett zu dir selbst.

 

5.) Leg einen unperfekt-Tag ein

An manchen Tagen ist einfach der Wurm drin und es läuft nicht so, wie du es willst. Und da hilft dann auch krampfhaftes dranbleiben, ringen und kämpfen nichts. Erlaube dir ruhig zwischendurch einen Tag lang, zu jammern, zu meckern und alles einfach mal schleifen zu lassen. Erlaube dir, unperfekt zu sein. Du wirst sehen, ein bisschen lockerlassen zwischendurch tut wirklich gut. Und dann wieder: Kopf hoch, Blick nach vorne und weitermachen.

 

6.) Sammle Lob

Sammle in guten, produktiven Zeiten Lob oder das positive Feedback von Kunden und Kooperationspartner. Ich habe mir dazu z.B. eine extra “Lob-Datei” auf dem PC angelegt. Bekomme ich irgendwo einen wertschätzenden, liebevollen Kommentar, wird er in dieser Datei abgespeichert. Alternativ kannst du dir dafür auch ein schönes Notizbuch anlegen. Wenn dann das nächste Tief kommt, zeigt dir ein Blick in deine Sammlung, wie viel Tolles du schon geschafft hast und wie sehr du und deine Arbeit geschätzt werden.

 

7.) Such dir Unterstützung

Du musst nicht alles alleine schaffen. Wir alle sind auf Unterstützung angewiesen und brauchen hin und wieder einen liebevollen Schubs und den Blick von außen.

Such dir Unterstützung und Menschen, die dich motivieren und mit dir zusammen an dein Projekt glauben.

 

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Ein Accountability- / Sparringspartner ist eine einzelne Person, mit der du dich zusammentust. Gemeinsam arbeitet ihr an eurer beider Ziele weiter und unterstützt euch gegenseitig.
  • Eine Mastermindgruppe / Erfolgsteam ist eine Gruppe von 3 – 6 Personen, die sich regelmäßig live oder online trifft, sich austauscht und gegenseitig unterstützt.
  • Gönn dir ein Coaching. Ein guter Coach kann dir noch einmal eine ganz andere Sichtweise auf deine Ideen und Projekte geben, dich darin unterstützen, dranzubleiben und dir helfen, Struktur in deine Ideen zu bringen.

 

Und wenn du das Gefühl hast, dass ich für deine Situation gerade der richtige Ansprechpartner sein könnte, dann schreib mir gerne eine Mail an: info@sandra-reekers.com

 

Gemeinsam können wir dann schauen, wie wir deine Projekt nach vorne bringen können.

 

Deine Projekte warten auf dich. Also leg los – und bleib dran!

 

Alles Liebe, deine